Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD)

Jedes Jahr verlassen bundesweit einige tausend Zeitsoldaten (SaZ) nach Ablauf ihrer Verpflichtungszeit die Bundeswehr. Der BFD als Teil der Bundeswehr unterstützt jeden Zeitsoldaten individuell beim Übergang ins zivile Erwerbsleben. Hierfür stehen den Soldaten verschiedene Leistungen der Berufsförderung auf Grundlage des Soldatenversorgungsgesetzes (SVG) zur Verfügung.

Die Soldaten zeichnen sich durch Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Führungsfähigkeit und korrektes Auftreten aus.

Es werden die persönlichen Fähigkeiten durch qualifizierte Maßnahmen gefördert und genau auf die Anforderungen der Wirtschaft angepasst. Der BFD erstattet im Rahmen der Förderung die notwendigen Kosten.

Die wichtigsten Förderansprüche sollen hier kurz dargestellt werden.

Arbeitsplatzorientierte Berufsbildungsmaßnahme

Der Soldat als Ihr neuer Mitarbeiter kann die spezifischen Abläufe oder technischen Besonderheiten Ihrer Firma kennenlernen. Nach maximal 12 Monaten steht er Ihrem Unternehmen als passgenau qualifizierter Mitarbeiter zur Verfügung. Gehaltskosten entstehen Ihrem Unternehmen während dieser Förderung nicht.

Einarbeitungszuschuss

Soldaten, die während ihrer Bundeswehrzeit berufsfremd eingesetzt waren, haben oftmals einen erhöhten Einarbeitungsbedarf. Hierzu kann ein Einarbeitungszuschuss gewährt werden. Die Höhe und Dauer der Zahlung ist abhängig vom vorhandenen Leistungsvermögen, dem beruflichen Kenntnisstand sowie der Lernfähigkeit des Einzuarbeitenden und den Anforderungen des vorgesehenen Arbeitsplatzes.

Umschulung als berufliche Neuorientierung

Soldaten haben die Möglichkeit, eine betriebliche Berufsausbildung in Form einer Umschulung durchzuführen, die für den Ausbildungsbetrieb kostenneutral ist.

Fort- oder Weiterbildungen

Soldaten können an Fort- oder Weiterbildungen teilnehmen, um einen höher qualifizierenden beruflichen Abschluss zu erlangen. Eine Förderung bis hin zum Studium ist möglich. Die entstehenden Kosten werden vom individuellen finanziellen Anspruch gedeckt.

Übergangsgebührnisse

Der Soldat erhält nach dem Ausscheiden aus der Bundeswehr weiterhin eine monatliche Zahlung. Die Dauer des Bezugszeitraums richtet sich nach der Verpflichtungszeit und dient der Absicherung seines Lebensunterhaltes in der Übergangsphase.

Berufsorientierungspraktikum

Bereits während der militärischen Dienstzeit können Soldaten zur beruflichen Orientierung für ein betriebliches Praktikum freigestellt werden. Die Dauer des Praktikums beträgt in der Regel 4 Wochen.

Gerne können Sie nähere Informationen zum Thema Berufsförderung für Soldaten bei den Berufsförderungsdiensten Oldenburg und Wilhelmshaven erfragen.

Arbeitsplatzorientierte Berufsbildungsmaßnahme

Der Soldat als Ihr neuer Mitarbeiter kann die spezifischen Abläufe oder technischen Besonderheiten Ihrer Firma kennenlernen. Nach maximal 12 Monaten steht er Ihrem Unternehmen als passgenau qualifizierter Mitarbeiter zur Verfügung. Gehaltskosten entstehen Ihrem Unternehmen während dieser Förderung nicht.

Wir sind für Sie da

Angelika Ullrich (BFD Wilhelmshaven)
Telefon: 04421-493240

Timo Rüdebusch (BFD Wilhelmshaven)
Telefon: 04421/493241

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bfd.bundeswehr.de